Moderne Literatur

Florian Knöppler: Habichtland

Florian Knöppler: Habichtland

»Habichtland« von Florian Knöppler ist der Nachfolger seines Romans »Kronsnest«, eine konsequente Fortsetzung der Familiensaga einige Jahre später. Die Jahre sind vergangen, die Nazi-Clique hat sich etabliert und seit zwei Jahren tobt der Krieg. Deutschland steht im Jahre 1941 kurz vor seinem Einmarsch in Russland. Die Hauptfiguren Hannes und Lisa sind inzwischen verheiratet und haben Kinder.

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Gary Shteyngart: Landpartie

Gary Shteyngart: Landpartie

Das Buch zur Pandemie, auch wenn Corona nur den äußeren Rahmen absteckt. Acht Menschen werden an einem idyllischen Ort am Hudson River in eine sechsmonatige Isolation gezwungen. (…) Gary Shteyngart führt anhand seines Personals den kompletten Irrsinn des modernen Lebens vor.

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Philipp Blom: Diebe des Lichts

Philipp Blom: Diebe des Lichts

In seinem ersten historischen Roman entführt der in Wien lebende deutsche Schriftsteller, Historiker, Journalist und Übersetzer Philipp Blom seine Leser*Innen in das 16. Jahrhundert. Einem bildenden Künstler gleich entwirft er ein opulentes Bild während der Zeit der großen italienischen Renaissance-Maler.

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Jan Weiler: Der Markisenmann

Jan Weiler: Der Markisenmann

»Der Markisenmann« ist eine Vater-Tochter-Geschichte voller Melancholie und Herzlichkeit. Die Komik kommt nicht zu kurz, denn viele der Verkaufsgespräche sind einfach köstlich. Vor allem aber rührt das Schicksal des Roland Papen bis zum bittersüßen Ende. Einfach schön.

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Veronika Peters: Das Herz von Paris

Veronika Peters: Das Herz von Paris

Die Lektüre des Romans »Das Herz von Paris« von Veronika Peters entführt ins Paris der 1920er Jahre, mitten ins Quartier Latin, in die Buchhandlung Shakespeare & Company. Ein Buch also für Paris-Liebhaber, die gerne in Gedanken durch die Straßen und Gassen und über die Boulevards der französischen Hauptstadt spazieren.

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Quentin Tarantino: Es war einmal in Hollywood

Quentin Tarantino: Es war einmal in Hollywood

Bei »Es war einmal in Hollywood« handelt es sich nicht einfach nur um eine Nacherzählung der Filmhandlung in ausgeschmückter Form. Wer den Roman zuerst liest, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, denn ihm fehlt ein roter Faden, den der Film darstellt. Stattdessen wird die Vergangenheit der Protagonisten genauer beleuchtet, besonders die des Stuntmans Cliff Booth.

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Dinah Marte Golch: Die andere Tochter

Dinah Marte Golch: Die andere Tochter

Mit ihrem Roman »Die andere Tochter« ist Dinah Marte Golch ein spannendes Familiendrama gelungen, das trotz seiner Vielschichtigkeit Platz für eigene Reflexionen lässt. Es zeigt unter anderem den Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart und deren Wirkung auf nachfolgende Generationen.

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Daniel Wisser: Die erfundene Frau

Daniel Wisser: Die erfundene Frau

Zweiundzwanzig Geschichten auf 240 Seiten. Groß gesetzt und häufig mit Leerseite vor der nächsten Geschichte. Nicht viel Text für die einzelnen Geschichten und trotzdem gelingt es dem Autor mit jeder von ihnen, eine eigene kleine Welt zu erschaffen, in die der Leser kurz hineinblicken darf.

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Elizabeth Strout: Die langen Abende

Elizabeth Strout: Die langen Abende

Der Roman »Die langen Abende« von Elizabeth Strout erzählt viele Geschichten aus dem alltäglichen Leben in Crosby, einer Kleinstadt im Osten der USA. Die 1956 geborene Schriftstellerin wuchs selbst in dieser Gegend auf und beschreibt die Gedanken und Gefühle der dort lebenden Menschen auf bemerkenswert nachvollziehbare Weise.

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Mariam T. Azimi: Tanz zwischen zwei Welten

Mariam T. Azimi: Tanz zwischen zwei Welten

Unsere kulturelle Identität wird wesentlich geprägt von unserer Herkunft, Heimat und Familie. Wenn zwei unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, entstehen Konflikte, die mitunter auch existenzielle Fragen aufwerfen. Wie fühlt sich jemand, der seine Heimat gar nicht verlassen will und zur Flucht gezwungen wird? Warum lässt er alles zurück und geht in ein Land, dessen Sprache er nicht kennt? Was gibt er alles auf?

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Martin Becker: Kleinstadtfarben

Martin Becker: Kleinstadtfarben

»Kleinstadtfarben« von Martin Becker ist ein tolles Buch, witzig und melancholisch zugleich. Dass britische Tragikomödien die Themen Kleinstadtmief, Arbeitermilieu, Alkoholmissbrauch und Desillusionierung nicht für sich gepachtet haben, beweist dieser Roman sehr eindrucksvoll.

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Walter Tevis: Das Damengambit

Walter Tevis: Das Damengambit

Ich bin kein Serien-Fan. Demzufolge habe ich die von Scott Frank und Allan Scott entwickelte US-amerikanische Drama-Miniserie »Das Damengambit« nicht gesehen. Weil sie jedoch monatelang nach ihrer Erstausstrahlung immer noch in aller Munde war und der Diogenes Verlag im vergangenen Jahr Walter Tevis‘ Buchvorlage von 1983 erstmals in deutscher Sprache herausgab, entschloss ich mich zum Lesen des Romans. Das gestaltete sich äußerst spannend und unterhaltsam.

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Daniela Krien: Der Brand

Daniela Krien: Der Brand

In einem Interview sagte die Autorin Daniela Krien einmal, dass ihre Helden keine Gewinner seien. In ihrem aktuellen Buch »Der Brand«, das im Juli letzten Jahres im Diogenes Verlag erschien, stehen erneut Figuren im Mittelpunkt, die es im Leben weniger leicht haben. Abermals gelingt es der Autorin, die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten klar zu verdeutlichen.

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Joey Goebel: Vincent

Joey Goebel: Vincent

Wie oft werden wir im Radio mit geistlosem Gedudel gefoltert oder mit niveaulosen Streifen, deren Möchtegerndialoge so peinlich sind, dass sich einem die Ohrmuscheln zuklappen? Dieses Buch von Joey Goebel ist wichtig, denn es hält uns den Spiegel vor, mit welch unfassbaren Müll wir uns zuschütten lassen, und es ist nur ein Aspekt dieses Romans.

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Henry James: Washington Square

Henry James: Washington Square

Austin Sloper, ein angesehener New Yorker Arzt des 19. Jahrhunderts, hadert mit seinem Schicksal. Seine bezaubernde Frau hat ihm einen Sohn geboren, auf den er all seine Hoffnungen setzt, aber der Junge stirbt im Alter von drei Jahren trotz der hervorragenden Eigenschaften, die sein Vater auf ihn projiziert hatte.

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Yusuf Yeşilöz: Nelkenblatt

Yusuf Yeşilöz: Nelkenblatt

Über die Probleme der Männer im Patriarchat hat Yusuf Yeşilöz mehrere Romane geschrieben. Sein Buch »Hochzeitsflug« ist unter dem Titel »Beyto« erfolgreich verfilmt worden. Inzwischen hat der kurdisch-schweizerische Autor ein neues Werk publiziert, das humorvoll von der Loyalität zwischen einer sterbenswilligen Seniorin und einer jungen Flüchtlingsfrau erzählt.

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Kent Haruf: Ein Sohn der Stadt

Kent Haruf: Ein Sohn der Stadt

Jemanden wie Jack Burdette gibt es wahrscheinlich in jeder kleineren Stadt. Der Platzhirsch, den jeder kennt, über den jeder etwas sagen kann, der aber deshalb nicht auch zwangsläufig ein Sympathieträger sein muss, jemand, der seine Grenzen austestet und gerne überschreitet, einfach weil er es kann.

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