Moderne Literatur

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas lesen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas lesen

Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Weil man dann endlich Zeit zum Lesen hat. Also die Bücher liest, die man sonst nicht liest, weil man arbeiten muss. Und weil man in der restlichen Zeit damit beschäftigt ist, niedliche Katzenvideos zu gucken, zu liken und zu teilen!

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Barbara Gowdy: Der weiße Knochen

Barbara Gowdy: Der weiße Knochen

Mit »Der weiße Knochen« taucht man ab in die Welt von Elefanten und deren Mitbewohner. Doch weil sich unsere Spezies nicht ausschließlich durch eine solche Empathie auszeichnet, wie es bei der Kanadierin Barbara Gowdy der Fall ist, stellt sich die Welt dieser Giganten nicht eben als schreckensfrei dar.

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Tomer Gardi: Liefern

Tomer Gardi: Liefern

In »Liefern« lässt Tomer Gardi Kuriere zu Wort kommen. Dafür hat er drei Jahre an unterschiedlichen Orten der Welt recherchiert und Betroffene interviewt. Gardis Figuren arbeiten unter Zeitdruck in einem erbarmungslosen Job mit langen Arbeitszeiten und den ständig drohenden Gefahren auf der Straße.

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Maggie O’Farrell: Hamnet

Maggie O’Farrell: Hamnet

Anfang 2026 wurde der Roman »Hamnet« verfilmt und bekam einen Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Der Film ist sicher gut, aber schwere Kost. Er mutet dem Zuschauer ohne jede Pause oder Erleichterung eine ständige Abfolge von Geburt und Tod zu; das Buch liest sich wesentlich angenehmer.

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Esther Schüttpelz: Grüne Welle

Esther Schüttpelz: Grüne Welle

Für ihren ersten Roman »Ohne mich« wurde Esther Schüttpelz 2023 mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE ausgezeichnet. Jetzt erschien ihr zweites Buch »Grüne Welle«. Darin verfährt sich eine Frau nach einem Kinobesuch mit ihrer Freundin in einem alten Golf und findet den Weg zur Autobahn nicht.

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Richard Russo: Diese gottverdammten Träume

Richard Russo: Diese gottverdammten Träume

Richard Russo lädt in seinem Buch dazu ein, das Leben einer US-Kleinstadt aus nächster Nähe zu erleben – mit all seinen Hoffnungen, Enttäuschungen und vertrauten Alltagskämpfen. Und er zeigt, dass menschliche Sehnsüchte und Schwierigkeiten überall dieselben sind, ganz gleich, wo man lebt.

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Ken Kesey: Seemannslied

Ken Kesey: Seemannslied

700 Seiten lang erlebt man den turbulenten Alltag der amerikanischen und indigenen Bewohner, den Culture-Clash zwischen Dörflern und Hollywood-Crew, den Kampf gegen eine raue und gnadenlose Natur, die es gleichzeitig zu erhalten gilt. Verfasst in einem prallen und ironischen Erzählton, den man nur lieben kann.

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Rachel Khong: Real Americans

Rachel Khong: Real Americans

Rachel Khong hat die amerikanische Gesellschaft sehr genau beobachtet. Unaufdringlich richtet sie ihren Spot dabei auf Familie, Identität und Rassismus. Die Protagonist*innen in ihrer außergewöhnlich komponierten Geschichte sind nicht außergewöhnlich und hinterlassen doch einen außerordentlichen Eindruck.

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Gerti Tetzner: Karen W.

Gerti Tetzner: Karen W.

Mehr als fünfzig Jahre ist es her, dass Gerti Tetzners Roman »Karen W.« beim Mitteldeutschen Verlag Halle in der DDR erschienen ist. Das Buch wurde mit mehreren Auflagen (auch im Westen Deutschlands) verlegt. (…) Im vergangenen Jahr hat der Aufbau Verlag die Erzählung neu aufgelegt.

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Salman Rushdie: Die elfte Stunde

Salman Rushdie: Die elfte Stunde

Die meisten der fünf Geschichten in diesem Band handeln von älteren Menschen und ihrer Nähe zum Tod. (…) Doch trotz dieser Thematik sind die Erzählungen keineswegs altersmilde oder versöhnlich, die aktuelle Weltlage ist stets präsent.

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Woody Allen: What’s with Baum?

Woody Allen: What’s with Baum?

Wer Allens Humor mag, wird auch dieses Buch mögen. Es steckt voller amüsanter Formulierungen, die der Hochbetagte, ganz wie zu seiner Glanzzeit, mühelos aus den Tasten seiner Reiseschreibmaschine kitzelt. Auf der anderen Seite will er offenbar nicht begreifen, dass sich die Welt seit dieser Glanzzeit weitergedreht hat.

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Christina Fonthes: Wohin du auch gehst

Christina Fonthes: Wohin du auch gehst

Die junge Autorin Christina Fonthes wurde 1987 in Kinshasa, Kongo, geboren und lebt heute in London. Sie erzählt in ihrem Romandebüt die Geschichte zweier in Kinshasa geborenen und in London lebenden Frauen. Die Lesenden verfolgen die Geschehnisse um Mira und der jungen Bijoux über einen Zeitraum von vierzig Jahren. (…) Lesenswert und sehr zu Herzen gehend!

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Thomas Pynchon: Schattennummer

Thomas Pynchon: Schattennummer

»Schattennummer« von Thomas Pynchon ist locker, verspielt und wesentlich einfacher zu lesen, als manch andere seiner Romane, besitzt aber ebenfalls eine Fülle und Dichte an Gags und Informationen, die Konzentration erfordert. Aber selbst dann ist es kaum möglich, wirklich alles aufzunehmen.

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Julia Engelmann: Himmel ohne Ende

Julia Engelmann: Himmel ohne Ende

Mit »Himmel ohne Ende« legte Julia Engelmann ihren ersten Roman vor. Eine Coming-of-Age-Geschichte, die bis zur letzten Seite fesselt. Engelmanns Sprache kommt unsentimental und schnörkellos daher. Ihre Poesie entsteht durch die Stille, die man zwischen den Zeilen spürt.

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