Genreliteratur

Kathrin Lange: 40 Stunden

Kathrin Lange: 40 Stunden

Kurzweilig und fluffig gestaltet die niedersächsische Autorin Kathrin Lange ihr Thriller-Debüt, in dem sie zwar das von Skandinavien aus etablierte Genre-Setting einhält, aber nach ihren eigenen Regeln anwendet: Ja, der Ermittler hat eine schwere Bürde zu tragen, aber der Lesespaß leidet darunter nicht.

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Stuart Turton: Der Tod und das dunkle Meer

Stuart Turton: Der Tod und das dunkle Meer

Im Jahre 1634 begibt sich eine Schiffsflotte der niederländischen Ostindien-Kompanie auf den gefahrvollen Seeweg von Batavia nach Amsterdam. Unter der seemännischen Führung ihres Kapitäns Adrian Crauwels sowie der geschäftlichen Führung des machtgierigen Generalgouverneurs Jan Haan macht sich die »Saardam« samt Nebenschiffen auf den langen und gefahrvollen Weg.

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Joseph Sheridan Le Fanu: Carmilla, der weibliche Vampir

Joseph Sheridan Le Fanu: Carmilla, der weibliche Vampir

»Carmilla« erschien 1872 und gilt als erheblicher Einfluss für den weltberühmten »Dracula«-Roman Bram Stokers, den dieser 1897 veröffentlichte. Natürlich nimmt der Romantitel schon viel vorweg und so besteht von Anfang an kein Zweifel, was uns im folgenden erwartet. Dennoch erweist sich das Buch als ein reines Lesevergnügen.

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Stephen King: Billy Summers

Stephen King: Billy Summers

Titelheld Billy Summers ist ein Profikiller, der sich den Anschein eines schwerfälligen Mannes gibt, damit ihn Kollegen und Auftraggeber unterschätzen. Seine Arbeit spricht allerdings für sich, weshalb er oft gebucht wird. Alle halten ihn für einen Trottel mit einem außergewöhnlichen Talent fürs Morden.

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Harlan Coben: Nichts bleibt begraben

Harlan Coben: Nichts bleibt begraben

Der neueste Thriller von Harlan Coben reiht sich nahtlos ein in die Veröffentlichungen der letzten Jahre: spannend, unterhaltsam und immer wieder überraschend. Obwohl sich der Plot in seinen Büchern oft ähnelt, gelingt es Coben jedes Mal, ein Ereignis daraus zu machen.

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Anette Hinrichs: Nordlicht – Die Spur des Mörders

Anette Hinrichs: Nordlicht – Die Spur des Mörders

Der Fall selbst ist ja eigentlich ganz gut konstruiert, aber sprachlich ist das hier eine entsetzliche Frechheit, ein Krimi, wie es sich ein des Schreibens unkundiger Leser vorstellt, dass er geschrieben sein müsste, ohne eigenen Stil, ohne Fantasie, nach dem Baukastenprinzip für das, was Leute, die am liebsten »alles im Radio« hören, als »gutes Buch« bezeichnen.

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Chris Mooney: Blood World

Chris Mooney: Blood World

In der nahen Zukunft verspricht die Entdeckung eines neuen Wundermittels den Alterungsprozess des Menschen aufhalten zu können. Doch die Herstellung des Medikamentes ist äußerst schwierig, denn man benötigt dazu Blut. Und zwar das Blut der Träger einer besonderen Gen-Sequenz, es ist die Voraussetzung für die Herstellung des Wundermittels.

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Leonie Swann: Glennkill

Leonie Swann: Glennkill

Wer nach über 15 Jahren doch noch den Mut fasst, sich »Glennkill« von Leonie Swann durchzulesen, wird mit einem schwarzumorig-lustigen, poetisch-assoziativen und gut recherchierten Schafskrimi überrascht. Fabelhaft löst eine Herde Schafe den Fall ihres ermordeten Schäfers und trägt dabei spannend und aufschlussreich unerwartete Fakten über den Toten, die Dorfbewohner und einige Herdenmitglieder zusammen. Macht Bock!

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Scott Carson: The Chill – Sie warten auf dich

Scott Carson: The Chill – Sie warten auf dich

The Chill ist ein Stausee in den Wäldern des Bundesstaates New York, der die Weltmetropole mit Trinkwasser versorgen soll. Doch unter dem Stausee befindet sich die Stadt Galesburg, die vor hundert Jahren überflutet wurde. Damals mussten alle Bewohner den Ort verlassen und wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

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Harlan Coben: Das Spiel seines Lebens

Harlan Coben: Das Spiel seines Lebens

Wie bei Coben üblich, werden mehrere Fälle auf einmal bearbeitet, die sich meist überschneiden. »Das Spiel seines Lebens« war wohl von Anfang an als Serie geplant, denn es werden eine Menge Bälle in die Luft geworfen, um sie für spätere Bände zu nutzen.

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Robert Harris: Der zweite Schlaf

Robert Harris: Der zweite Schlaf

Dieses Buch sollte man dringendst zu lesen beginnen, ohne etwas darüber zu wissen, dann wirkt nämlich der recht frühe Twist umso besser. Wer sich davon indes packen lässt, den enttäuscht Robert Harris jedoch auf Strecke: Aus der höchst spannenden Ausgangslage mit verbotener Archäologie in einem repressiven mittelalterlichen Kirchenstaat macht er eine emotionslose Dreiecksgeschichte mit erdrutschartig hingeschludertem Schluss.

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Agatha Christie: Der Wachsblumenstrauß

Agatha Christie: Der Wachsblumenstrauß

Als der alte Abernethie unerwartet stirbt, sind die Erben in freudiger Erwartung. Zum einen hinterlässt der Unternehmer ein nicht unwesentliches Vermögen, zum anderen kann jeder der Bedachten eine größere Finanzspritze gut gebrauchen. Geldnot in Folge von Verschwendungssucht, Lotterleben, dubiosen Zukunftsplänen oder schlicht schnöder Gier scheint in dieser Sippschaft an der Tagesordnung zu sein.

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Max Barry: Providence

Max Barry: Providence

Einen leichten SF-Touch hatten Barrys Romane schon immer, auch wenn sie in der Gegenwart oder sehr nahen Zukunft spielten, doch dieses Mal geht es hinaus ins Weltall. Auch wenn der Klappentext eine der vielen Bedrohungen bereits verrät, kommt die Spannung nicht zu kurz.

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Terry Pratchett & Stephen Baxter: Die lange Erde

Terry Pratchett & Stephen Baxter: Die lange Erde

Quantentheorie trifft Abenteuerroman: Hier ist alles drin, was das Herz begehrt, Wildwest-Siedlertrecks, Zukunftstechnologie, »Lange Erde« genannte Parallelwelten, Meta- und Quantenphysik, Politwissenschaft und Soziologie, Fantasy, Polizeiaction, Steampunk und, glücklicherweise nur angedeutet, eine Art Romanze.

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Joe Hill: Vollgas

Joe Hill: Vollgas

Dieser neue Kurzgeschichtenband von Joe Hill (sein zweiter nach »Black Box«) beinhaltet dreizehn Erzählungen, darunter zwei, die er zusammen mit seinem Vater Stephen King geschrieben hat, nämlich die Titelgeschichte sowie »Im hohen Gras«, welche schon seit einigen Jahren als E-Book erhältlich ist.

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Michael Connelly: Late Show

Michael Connelly: Late Show

»Late Show« von Michael Connelly ist der erste Fall seiner neuen Protagonistin Renée Ballard, einer Polizistin in Los Angeles, die gebürtig aus Hawaii stammt und nach einem persönlichen Streit mit ihrem Teamleiter in die Abteilung der Late Show versetzt wurde. Late Show ist die Bezeichnung, die jeder Absolvent der Police Academy (Rookie) für den Nachtdienst kennt.

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