Moderne Literatur

Ken Kesey: Seemannslied

Ken Kesey: Seemannslied

700 Seiten lang erlebt man den turbulenten Alltag der amerikanischen und indigenen Bewohner, den Culture-Clash zwischen Dörflern und Hollywood-Crew, den Kampf gegen eine raue und gnadenlose Natur, die es gleichzeitig zu erhalten gilt. Verfasst in einem prallen und ironischen Erzählton, den man nur lieben kann.

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Rachel Khong: Real Americans

Rachel Khong: Real Americans

Rachel Khong hat die amerikanische Gesellschaft sehr genau beobachtet. Unaufdringlich richtet sie ihren Spot dabei auf Familie, Identität und Rassismus. Die Protagonist*innen in ihrer außergewöhnlich komponierten Geschichte sind nicht außergewöhnlich und hinterlassen doch einen außerordentlichen Eindruck.

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Gerti Tetzner: Karen W.

Gerti Tetzner: Karen W.

Mehr als fünfzig Jahre ist es her, dass Gerti Tetzners Roman »Karen W.« beim Mitteldeutschen Verlag Halle in der DDR erschienen ist. Das Buch wurde mit mehreren Auflagen (auch im Westen Deutschlands) verlegt. (…) Im vergangenen Jahr hat der Aufbau Verlag die Erzählung neu aufgelegt.

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Salman Rushdie: Die elfte Stunde

Salman Rushdie: Die elfte Stunde

Die meisten der fünf Geschichten in diesem Band handeln von älteren Menschen und ihrer Nähe zum Tod. (…) Doch trotz dieser Thematik sind die Erzählungen keineswegs altersmilde oder versöhnlich, die aktuelle Weltlage ist stets präsent.

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Woody Allen: What’s with Baum?

Woody Allen: What’s with Baum?

Wer Allens Humor mag, wird auch dieses Buch mögen. Es steckt voller amüsanter Formulierungen, die der Hochbetagte, ganz wie zu seiner Glanzzeit, mühelos aus den Tasten seiner Reiseschreibmaschine kitzelt. Auf der anderen Seite will er offenbar nicht begreifen, dass sich die Welt seit dieser Glanzzeit weitergedreht hat.

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Christina Fonthes: Wohin du auch gehst

Christina Fonthes: Wohin du auch gehst

Die junge Autorin Christina Fonthes wurde 1987 in Kinshasa, Kongo, geboren und lebt heute in London. Sie erzählt in ihrem Romandebüt die Geschichte zweier in Kinshasa geborenen und in London lebenden Frauen. Die Lesenden verfolgen die Geschehnisse um Mira und der jungen Bijoux über einen Zeitraum von vierzig Jahren. (…) Lesenswert und sehr zu Herzen gehend!

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Thomas Pynchon: Schattennummer

Thomas Pynchon: Schattennummer

»Schattennummer« von Thomas Pynchon ist locker, verspielt und wesentlich einfacher zu lesen, als manch andere seiner Romane, besitzt aber ebenfalls eine Fülle und Dichte an Gags und Informationen, die Konzentration erfordert. Aber selbst dann ist es kaum möglich, wirklich alles aufzunehmen.

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Julia Engelmann: Himmel ohne Ende

Julia Engelmann: Himmel ohne Ende

Mit »Himmel ohne Ende« legte Julia Engelmann ihren ersten Roman vor. Eine Coming-of-Age-Geschichte, die bis zur letzten Seite fesselt. Engelmanns Sprache kommt unsentimental und schnörkellos daher. Ihre Poesie entsteht durch die Stille, die man zwischen den Zeilen spürt.

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T.C. Boyle: No Way Home

T.C. Boyle: No Way Home

Was die Werke des US-Schriftstellers T.C. Boyle betrifft, hat sich bei mir eine einfache Bewertungsformel etabliert. Es gibt von ihm (sehr viele) gute Bücher und (sehr wenige) nicht ganz so gute Bücher. Sein neuer Roman »No Way Home« gehört für mich in die zweite Kategorie.

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Florentine Anders: Die Allee

Florentine Anders: Die Allee

»Die Allee« von Florentine Anders birgt eine Schatzkiste packender Geschichten in sich. Nicht nur, dass die Autorin das Leben ihres Großvaters und bekannten Architekten Hermann Henselmann sowie seiner großen Familie in den Mittelpunkt stellt. Er beleuchtet auch anschaulich die Baugeschichte über einhundert Jahre hinweg.

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Robert Menasse: Die Hauptstadt

Robert Menasse: Die Hauptstadt

Menasse verwebt in »Die Hauptstadt« die einzelnen Stränge seiner Handlung und die Schicksale der Figuren auf kunstvolle Art und führt sie am Ende alle zusammen. Anstatt zu politisieren, präsentiert er wirkungsvolle und vielschichtige Bilder, deren Bedeutung sich rein rational nie ganz entschlüsseln lassen.

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Percival Everett: Die Erschütterung

Percival Everett: Die Erschütterung

Nach T.C. Boyle, Michael Chabon und Colson Whitehead habe ich für mich in punkto US-Literatur einen neuen Favoriten ausgemacht: Percival Everett. Drei Werke des mehrfach preisgekrönten US-Autors habe ich inzwischen zur Hand genommen, und es war jedes Mal eine andere großartige Leseerfahrung.

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Margaret Drabble: Mühlstein

Margaret Drabble: Mühlstein

Der Roman »Mühlstein« der hierzulande eher weniger bekannten englischen Schriftstellerin Dame Margaret Drabble von 1965 erschien im vergangenen Jahr in einer neuen Übersetzung. Erzählt wird die Geschichte der jungen Rosamund Stacey, die als Cambridge-Absolventin ebenso kultiviert wie gebildet beschrieben wird.

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Wolf Haas: Eigentum

Wolf Haas: Eigentum

So richtig ein Roman ist »Eigentum« nicht. Das zeichnet die Bücher des Österreichers Wolf Haas ja ohnehin aus, dass sie allesamt von gewöhnlicher Literatur abweichen, und auf »Eigentum« trifft dies noch mehr zu: Es scheint vielmehr eine Fingerübung zu sein, in Sprache, in Textstruktur, in Assoziation und in Psychologie.

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Amelia Martin: Die Farben der Wüste

Amelia Martin: Die Farben der Wüste

»Die Farben der Wüste« von Amelia Martin ist eine fiktionalisierte Biografie der bedeutenden amerikanischen Malerin Georgia O’Keeffe (1887 – 1986). Wer ein Fan von Kunst und Farben ist, wer Malerei liebt und seine Zeit gerne in Museen, Ausstellungen und Galerien verbringt, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt.

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Ljudmila Ulitzkaja: Jakobsleiter

Ljudmila Ulitzkaja: Jakobsleiter

Das Buch »Jakobsleiter«, 2017 erschienen im Carl Hanser Verlag München, ist eine russisch-sowjetische Familiensaga. Am Schicksal von Jakow Ossetzki und seiner Enkelin Nora beleuchtet Ljudmila Ulitzkaja große historische Veränderungen und unvorstellbare Brüche in der unmittelbaren Umgebung der beiden Hauptgestalten.

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