Moderne Literatur

Stephen King: Die Arena

Stephen King: Die Arena

»We all support the team.« Castle Rock, Derry, Haven. Drei fiktive amerikanische Kleinstädte in Neuengland, entsprungen der schier unermesslichen Phantasie des Stephen King und Schauplatz in einem oder mehreren Romanen des Großmeisters des Schreckens. Und nun: Chester's Mill. Urplötzlich stülpt...

mehr lesen
Ned Beauman: Flieg, Hitler, flieg!

Ned Beauman: Flieg, Hitler, flieg!

Wie alle Kapitalisten behandle ich den freien Markt wie eine reiche alte Großmutter; ich betone, wie sehr ich die alte Schlampe verehre, bezeichne sie als rüstig, nutze aber ihre Lethargie und Demenz mutwillig aus, um Profit daraus zu schlagen. Im Hauptberuf bin ich auf die Alliierten des Zweiten...

mehr lesen
Vikas Swarup: Immer wieder Gandhi

Vikas Swarup: Immer wieder Gandhi

Nicht alle Tode sind gleich, und selbst für Mord gilt das Kastenwesen. Wird ein armer Rikschafahrer abgestochen, ist das nur etwas für die Statistik, eine Meldung, die irgendwo im hinteren Teil der Zeitung verschwindet. Der Mord an einem Prominenten aber macht sofort Schlagzeilen, denn die Reichen...

mehr lesen
Anne Michaels: Wintergewölbe

Anne Michaels: Wintergewölbe

Wer vor mehr als zehn Jahren voller Anteilnahme und Begeisterung Michaels ersten Roman »Fluchtstücke« gelesen und sich ob dieses Genusses ungeduldig auf einen zweiten Roman gefreut hat, ist durch »Wintergewölbe« mehr als nur entschädigt worden. Elke Heidenreich sagte damals zu »Fluchtstücke«: »Ein...

mehr lesen
James Frey: Strahlend schöner Morgen

James Frey: Strahlend schöner Morgen

Maddie und Dylan versuchen zu sparen. Sie wollen an einem sichereren und sauberen Ort wohnen. Der größte Teil ihres Geldes geht für Miete und Essen drauf, doch sie achten auf jeden Cent, die meisten Mahlzeiten kaufen sie im 99-Cent-Laden, neue Kleider sind nicht drin. Nach zwei Monaten haben sie...

mehr lesen
Haruki Murakami: Afterdark

Haruki Murakami: Afterdark

Wer Murakami kennt, weiß, auf was er sich einstellen kann: postmoderne Erzählszenarien, reale Fiktionen, fiktionale Realitäten. Murakamis bewusst nüchtern gehaltene Sprache zieht den Leser kunstvoll in die surrealen Tiefen seiner beunruhigenden Welt. »Afterdark« enthält eigentlich alles, was man...

mehr lesen
Daniel Terek: Der Weltenmampfer

Daniel Terek: Der Weltenmampfer

Nicht weniger als 149 Bücher und Hörbücher haben wir in unserem Blog inzwischen vorgestellt, die Werke berühmter Schriftsteller ebenso wie kleine, unentdeckte Perlen, verfasst von kaum bekannten Autoren. Das Buch, das ich heute vorstellen möchte, gehört zur zweiten Kategorie: »Der Weltenmampfer«...

mehr lesen
Zeruya Shalev: Späte Familie

Zeruya Shalev: Späte Familie

… jemand, der vor den Flammen um sein Leben rennt, kann nicht innehalten und über seine Handlungen nachdenken. Im dritten Teil ihrer Trilogie über Liebe und Beziehungen in der heutigen Zeit schreibt Zeruya Shalev aus der Sicht von Ella, 36, die sich zu Beginn des Romans von ihrem Ehemann Amnon...

mehr lesen
Zeruya Shalev: Mann und Frau

Zeruya Shalev: Mann und Frau

... so also lebt ihr alle, das ist das große Geheimnis des Lebens ... ungerührt lauft ihr alle auf der Überholspur, und nur ich war so stur, alles empfinden zu wollen, mit meinen Plattfüßen den nackten Königsweg zu nehmen, keine Nuance zu mißachten, mich an der infizierten Wurzel des Gefühls...

mehr lesen
William Gibson: Quellcode

William Gibson: Quellcode

William Gibson. Dem an Gegenwartsliteratur interessierten Leser sicher kein Unbekannter. William Gibson. Der Schriftsteller, der im Jahre 1984 der Science Fiction eine Grabrede halten wollte und damit nichts Geringeres vollbrachte, als dem Genre völlig neue Perspektiven zu eröffnen. Mit seinem...

mehr lesen
Didier van Cauwelaert: Das Evangelium nach Jimmy

Didier van Cauwelaert: Das Evangelium nach Jimmy

Sein Vorgänger hat ihm den nuklearen Code, das Übernahmeprotokoll und ein paar direkt vom Weißen Haus verwaltete Verteidigungsgeheimnisse übergeben, die nun allesamt auf dem Mahagonitisch liegen: Jetzt kann er gehen und in der Versenkung verschwinden. Mit einer spöttischen Miene, die George W....

mehr lesen
Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott

Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott

Aber dann hat er die Tabletten nicht genommen, weil nicht nur Arzt- sondern auch Tablettenmuffel. Und erst wie die Freundin dann endgültig weg war, und wie dann der Kühlschrank eines Tages vollkommen leer war, und auch die anderen Schubladen, also Dosen und so weiter, Nudeln, Reis, alles leer,...

mehr lesen
Michel Houellebecq: Elementarteilchen

Michel Houellebecq: Elementarteilchen

Die körperliche Gewalt, die ausgeprägteste Erscheinungsform der Individualisierung, sollte in den westlichen Ländern die sinnliche Begierde ablösen. (Michel Houellebecq, »Elementarteilchen«) In seinem kurz vor der Jahrtausendwende erschienenen Roman »Elementarteilchen« wollte Michel Houellebecq...

mehr lesen
Haruki Murakami: Kafka am Strand

Haruki Murakami: Kafka am Strand

Kafka Tamura ist der Protagonist, dessen wirklicher Name uns aber verborgen bleibt – ein Junge, der sich an seinem 15. Geburtstag dazu entschließt, sein Zuhause zu verlassen und sich einfach auf den Weg zu machen, auf seine persönliche Odyssee. Die Parallelität des Romans zur griechischen Tragödie...

mehr lesen
Scarlett Thomas: PopCo

Scarlett Thomas: PopCo

Die Cäsar-Verschiebung ist die simpelste aller Verschiebechiffren und beruht auf zwei identischen Alphabeten, von denen eines schlicht in die eine oder andere Richtung verschoben wird. (...) Bei einem System mit einer Verschiebung von -1 wüsste man rasch, dass ein C im chiffrierten Text eigentlich...

mehr lesen
Anthony McCarten: Superhero

Anthony McCarten: Superhero

»Ich mach den Abgang bevor es richtig losgeht.« (...) »Und wissen Sie, was das Schlimmste ist?!« (...) »Ich sterbe als beknackte Jungfrau. Scheißspiel.« Initialen wie die berühmteste Ente der Welt, Hiphopper, künstlerische Ader, 14 Jahre alt - Krebs (die Krankheit, nicht das Sternzeichen)....

mehr lesen
Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels

Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels

Er sprach mit einem leichten Akzent, den ich nicht einordnen konnte, Mein Instinkt befahl mir, aufzustehen und so schnell wie möglich zu verschwinden, bevor dieser Fremde noch ein Wort sagte, aber etwas in seiner Stimme, in seinem Blick wirkte beruhigend und weckte Vertrauen. Ich mochte nicht...

mehr lesen