Moderne Literatur

Nicolas Robel: Topo Limbo

Nicolas Robel: Topo Limbo

»...und was für einen Zweck haben schließlich Bücher, in denen überhaupt keine Bilder und Unterhaltungen vorkommen?« (Lewis Caroll, Alice im Wunderland) In den Jahren 1991 – 2012 wurden die »Tollen Hefte« von dem Verleger und Illustrator Armin Abmeier herausgegeben. Sie erschienen zunächst im Maro...

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Christopher Buckley: Hohes Gericht

Christopher Buckley: Hohes Gericht

Am Dienstagmorgen saß Senator Dexter Mitchell in seinem Büro auf dem Capitol Hill, als das Telefon läutete. Es war Graydon Clenndennynn, der anrief, der Obermandarin persönlich. Die beiden Männer kannten – und verabscheuten – einander. Graydon bezeichnete Mitchell (natürlich niemals öffentlich)...

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Radek Knapp: Reise nach Kalino

Radek Knapp: Reise nach Kalino

»Unsere Mitmenschen da draußen wollen kein Gold mehr, sondern ein hübsches Gesicht und das Gefühl, dass sie so bis in alle Ewigkeit weitermachen können ...« (F. Osmos, Gründer von Kalino) Die Geschichte mutet genauso mysteriös wie futuristisch an. Der erfolglose und altmodische Detektiv Julius...

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T.C. Boyle: Talk Talk

T.C. Boyle: Talk Talk

Talk Talk, Ausdruck aus der Amerikanischen Gebärdensprache (ASL), in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) »gebärden«, bedeutet ein entspanntes Gespräch unter Gehörlosen mittels Gebärden. Der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle liebt das Wechselspiel. Hat er gerade einen Band mit Kurzgeschichten...

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Noah Hawley: Der Vater des Attentäters

Noah Hawley: Der Vater des Attentäters

Wir sehen die Vergangenheit durch das Prisma unserer Wahrnehmung. Wenn einem Menschen vorgeworfen wird, ein Verbrechen begangen zu haben, sucht man sein Leben nach entsprechenden Mustern ab. Vorfälle, die einem bis dahin bedeutungslos erschienen sind, spielen mit einem Mal eine Rolle. Paul Allen,...

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T. C. Boyle: World’s End

T. C. Boyle: World’s End

»Your mother was a saint, yeah. Selfless. Good. Righteous. Those eyes of her. But maybe too good, too pure, you know what I mean? Maybe she made me feel like shit in comparison, made me feel like hurting her – just a little, maybe. Like your Jessica, right? Am I right? Goody-good?« Walter van...

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Niccolò Ammaniti: Lasst die Spiele beginnen

Niccolò Ammaniti: Lasst die Spiele beginnen

Die Bestien des Abaddon saßen in der Pizzeria Jerry 2 in Oriolo Romano und hielten eine Versammlung ab. Die Lage war kritisch. Wenn es nicht gelang, das Ruder wieder in die Hand zu bekommen, dann war das vielleicht die letzte Zusammenkunft der Sekte. In letzter Zeit war die Gruppe bedrohlich...

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Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest

Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest

Als Schopenhauer und Kraus sich über die Sprachverschluderung erregten, da hatten sie ein Publikum, das verstand, was sie sagten. Aber das war eine abgeschlossene historische Epoche. Jetzt verständigte man sich irgendwie. Normalerweise mag ich keine Bücher, die mir das Gefühl geben, dass der Autor...

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Rolf Dobelli: Massimo Marini

Rolf Dobelli: Massimo Marini

Massimo Marini wird als Baby eines italienischen Gastarbeiterehepaares in einem Koffer in die Schweiz geschmuggelt. Neun Jahre müssen seine Eltern seine Existenz verheimlichen, um ihre Arbeitsbewilligung zu behalten. Massimos Vater, ein harter Arbeiter, schafft den Aufstieg zum...

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Thomas Pynchon: Gegen den Tag

Thomas Pynchon: Gegen den Tag

»Vorspring und Achterleine loswerfen!« »Frischauf jetzt … langsam und vorsichtig … sehr schön! Fertig machen zum Ablegen!« »Windy City, wir kommen!« »Hurra! Wir fliegen!« Unter derlei lebhaften Ausrufen stieg das wasserstoffbetriebene Luftschiff »Inconvenience«, seine Gondel mit patriotischen...

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Joey Goebel: Ich gegen Osborne

Joey Goebel: Ich gegen Osborne

Zunächst: Ich habe mich zu keiner Sekunde gelangweilt. Im Gegenteil: Ich war eher traurig, dass nach 432 Seiten Schluss war, aber das ist natürlich meine ganz persönliche Einschätzung. Oberflächlich gesehen geht es in »Ich gegen Osborne« um einen Teenager, der versucht, den ihm so verhassten...

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Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Vor 33 Jahren verschwand in dem kleinen Städtchen Aurora die fünfzehnjährige Nola. Als bei Gartenarbeiten auf dem Grundstück des berühmten Schriftstellers Harry Quebert ihr Skelett gefunden wird, ist dies der Beginn eines gewaltigen Skandals. Bei den Überresten findet man das Originalmanuskript...

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Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur

Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur

Der Versuch, sich selbst zu verwalten, sich fortzuschreiben, der Kampf gegen die Zeit, der Kampf gegen den Tod, der sinnlose Kampf gegen die Sinnlosigkeit eines idiotischen, bewusstlosen Kosmos, und mit einem Faustkeil in der erhobenen Hand steht man da auf der Spitze des Berges, um dem...

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Dai Sijie: Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht

Dai Sijie: Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht

»Nur im Traum können gewisse Dinge wahr werden.« (Chinesisches Sprichwort) Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht, der auf einem einsamen Pfad schreitet. Und der Pfad verschmilzt in der Dunkelheit mit dem Berg, und der Berg verschmilzt mit dem Himmel. Doch in der Mitte des Weges an einer...

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Sven Regener: Magical Mystery

Sven Regener: Magical Mystery

Raimund kam wieder und stellte mir einen Kaffee hin, es war der falsche Kaffee, eine verlängerte Plörre aus dem Espressovollautomaten, ein Quatschkaffee, den man als solchen gleich an den vielen sinnlosen Schaumbläschen erkannte, die darauf herumschwammen. Raimund hatte Recht, das Eiscafé »La...

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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Und wenn er nicht das Werk eines Zauberers ist, dann zumindest der genialste Satz, den jemals ein Dichter ersann. Der Satz lautet: »Hier fängt die Geschichte an.« Hildegunst von Mythenmetz, ein Dinosaurier und Bewohner der Lindwurmfeste, erhält von seinem Dichtpaten auf dessen Sterbebett ein...

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William Kotzwinkle: Mitternachtspost

William Kotzwinkle: Mitternachtspost

Sämtliche Stories in der »Mitternachtspost« waren der Phantasie dieses einen Redakteurs entsprungen – Hip O'Hopp, ein alternder Zeitungsmann, den ich noch nie nüchtern erlebt hatte. Er schaute über die Trennwand zwischen unseren Kabuffs zu mir herüber. »Kannst du mir eine Story zusammenhauen über...

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