Beiträge von Sabine Anders

»No rules,« he shouted, »no zoning laws, no taxes, no county dicks and ordinances. You want to build, you build. You want to take down some trees and put up a cabin by the most righteous far-out turned-on little lake in the world, you go right ahead and do it and you don't have to go groveling for anybody's permission…

Ich hatte schlimme Dinge getan, aber nichts, was durch die Amputation eines Armes nicht überschattet worden wäre. Er war kein unvernünftiger Mensch. Es war nur wahrscheinlich, dass er genau wie ich auf so etwas wartete. Elizabeth Ellen hat ihre Kurzgeschichten in den USA in renommierten Literaturmagazinen veröffentlicht und ist selbst Mitherausgeberin eines Literaturmagazins. Der Band »Die letzte Amerikanerin« bietet laut…

He now faced an adversary so formidable that his own strength was nothing in comparison, and he did not enjoy being in a position where boldness and determination count for almost nothing, and in which victory is measured only in survival. Die Geschichte klingt wie der Stoff für einen typischen T. C. Boyle-Roman: Ein leicht größenwahnsinniger Mann ist besessen von…

Wir sehen die Vergangenheit durch das Prisma unserer Wahrnehmung. Wenn einem Menschen vorgeworfen wird, ein Verbrechen begangen zu haben, sucht man sein Leben nach entsprechenden Mustern ab. Vorfälle, die einem bis dahin bedeutungslos erschienen sind, spielen mit einem Mal eine Rolle. Paul Allen, ein erfolgreicher Rheumatologe, kommt an einem ganz normalen Arbeitstag nach Hause und sieht im Fernsehen, dass sein…

»Your mother was a saint, yeah. Selfless. Good. Righteous. Those eyes of her. But maybe too good, too pure, you know what I mean? Maybe she made me feel like shit in comparison, made me feel like hurting her – just a little, maybe. Like your Jessica, right? Am I right? Goody-good?« Walter van Brunt wächst bei Adoptiveltern auf, nachdem…

Liselotte Foster, geboren 1928 und langjährige Herausgeberin der Schwabmünchner Allgemeinen, erzählt im ersten Teil ihrer Memoiren »Oft erschreckt mich Abendrot« von ihrer Kindheit, die von Nationalsozialismus und Krieg geprägt ist. Dabei zitiert sie immer wieder aus ihren Original Tagebucheinträgen aus der Zeit und nimmt den Leser mit in die Wahrnehmung des Kindes, das oft noch nicht weiß, welche Reaktionen und…

Als Schopenhauer und Kraus sich über die Sprachverschluderung erregten, da hatten sie ein Publikum, das verstand, was sie sagten. Aber das war eine abgeschlossene historische Epoche. Jetzt verständigte man sich irgendwie. Normalerweise mag ich keine Bücher, die mir das Gefühl geben, dass der Autor seine Figuren nicht mag, sie unsympathisch findet oder – noch schlimmer – dass ihm einfach nicht…

Das Wetter: Man kann sich wie William Thackeray in »Vanity Fair« darüber lustig machen, dass es ein Segen für die gesellschaftliche Konversation ist, weil man einfach immer und mit jedem darüber reden kann. Oder man kann ein Gespräch über das Wetter wie Oscar Wilde als letzte Zuflucht der Einfallslosen einstufen. Für alle, die seichten, flüchtigen Small Talk hassen, hat Olivia…

Und wenn er nicht das Werk eines Zauberers ist, dann zumindest der genialste Satz, den jemals ein Dichter ersann. Der Satz lautet: »Hier fängt die Geschichte an.« Hildegunst von Mythenmetz, ein Dinosaurier und Bewohner der Lindwurmfeste, erhält von seinem Dichtpaten auf dessen Sterbebett ein Manuskript, das so perfekt geschrieben ist, dass der Dichtpate deswegen das Schreiben selbst aufgegeben hat. Hildegunst…

München zeigte sich gänzlich ungerührt von den welthistorischen Ereignissen, die dem Fall der Mauer gefolgt waren. München kannte keine Hauptnachrichten, München war eine Vorabendserie, einschließlich der Werbepausen. In ihrem trunkenen Konsum bot die Stadt die denkbar größte Entlastung bei unseriösen Vorhaben. Der Erzähler von »Im falschen Bett« beobachtet als Student und Praktikant beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen im München am Ende des…

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