wortmax T.C. Boyle

Einige Dadaisten spielten Verstecken, andere rempelten Besucher an oder tänzelnden schattenboxend um sie herum. (...) Über die Albernheiten der Dada-Clowns konnten die Besucher noch schmunzeln, als sie aber Max Ernsts sogenannte Bilder sahen, mussten sie regelrecht lachen vor Entsetzen, nein, sie schüttelten die Köpfe, wandten sich verärgert ab. Man reichte den Gästen trockenes Gebäck, damit die durstigen Besucher ihren Orangensaft…

Über 500 Buchvorstellungen haben wir in 10 Jahren wortmax zusammengetragen. Das Jubiläum wollen wir zum Anlass nehmen, die meistbeachteten Artikel unseres Blogs aufzulisten. Wobei wir natürlich zwischen Klicks und Lesedauer unterscheiden (müssen). Denn nicht jeder Seitenaufruf bedeutet, dass der Text auch aufmerksam gelesen wurde. Überraschend ist dennoch, dass sich unsere zwei Top-25-Listen nach Klicks und Lesedauer sehr unterscheiden. Nur sechs…

Being Boyle – Schreiben wie T.C. Boyle. Unter diesem verheißungsvollen Titel startete im Jahr 2004 der erste Schreibwettbewerb von www.tcboyle.de. Gesucht wurden Geschichten, die sich am Stil der Kurzgeschichten und Romane von T.C. Boyle orientieren und auch dessen Ideenreichtum und Originalität widerspiegeln sollten. Ein ambitioniertes Vorhaben, das einen immensen Kraftaufwand für die Veranstalter bedeutete. Dafür gehört ihnen heute noch Beifall…

Der Bücherstapel neben meinem Bett scheint momentan zu wachsen, wie seit Jahren nicht mehr. Vielleicht liegt das an meinem chronischen Zeitmangel, vielleicht befindet er sich auch nur in der Pubertät. Irgendwann ist der Stapel so hoch, dass ich die unteren Bücher ungelesen ins Regal stelle; nicht ohne eine gewisse Verärgerung natürlich – denn schließlich hatte ich für die nun brachliegende…

Über 500 Buchvorstellungen haben wir in 10 Jahren wortmax zusammengetragen. Das Jubiläum wollen wir zum Anlass nehmen, die meistbeachteten Artikel unseres Blogs aufzulisten. Wobei wir natürlich zwischen Klicks und Lesedauer unterscheiden (müssen). Denn nicht jeder Seitenaufruf bedeutet, dass der Text auch aufmerksam gelesen wurde. Überraschend ist dennoch, dass sich unsere zwei Top-25-Listen nach Klicks und Lesedauer sehr unterscheiden. Nur sechs…

Als bekennende Leseratte und T.C.Boyle-Fan bin ich vor Jahren im Netz auf www.tcboyle.de gestoßen und habe diese Seiten fortan regelmäßig besucht. Ehrlich gesagt, habe ich mir zu dieser Zeit keine Gedanken darüber gemacht, wer diese Website betreibt oder des Autors Blogbeiträge übersetzt. Zu groß war die Freude über Neuigkeiten meines amerikanischen Lieblingsschriftstellers, Vorankündigungen eines neuen Buches oder gar einer Lesung.…

Eine kleine Reise zurück zu den Anfängen des Literaturbloggens Vor einigen Monaten besuchte mich eine Redakteurin der Wolfenbütteler Nachrichten, um mich als Buchblogger zu porträtieren. Der Artikel erschien am 14. Mai 2017 und trug den Titel »Ein Literatur-Blogger der ersten Stunde«. Eine solche Headline liest man natürlich gerne über sich. Aber trifft sie auch zu? Das umfangreichste Buchbloggerverzeichnis ist derzeit…

Christoph Niemann ist ein außergewöhnlicher Künstler, dessen Arbeiten ich auf einem außergewöhnlichen Wege kennenlernen durfte. 2008 veröffentlichte der Münchener Galerist Armin Abmeier in seiner Reihe »Die Tollen Hefte« eine weitere Kurzgeschichte von T.C. Boyle: »Windsbraut«. Ein Exemplar der limitierten Auflage ging von München ins kalifornische Santa Barbara, wo es von Boyle signiert wurde. Anschließend gelangte es auf dem Postweg über…

Warum ich das erzähle? Weil wir Reinheit vielleicht bewundern oder das jedenfalls behaupten, in Wirklichkeit aber sehen wollen, wie sie kompromittiert wird, wie Ideale zerstört, beschmutzt und in den Dreck gezogen werden, in dem wir selbst tagein, tagaus leben. Dem neuen Roman von T.C. Boyle liegt eine wahre Geschichte zu Grunde. Es geht um das Projekt Biosphäre 2, ein 1991…

»Eine kräftige Portion Mut ist der ernstliche Glaube an Unglück. Sonst ist es nämlich kein Mut«, hält der Protagonist von William Faulkners Roman »Wilde Palmen« fest. Wie in den meisten Geschichten Faulkners geht es auch hier um Vorhaben, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, von den Figuren aber konsequent durchgezogen werden, selbst wenn sie die Aussichtslosigkeit auf Erfolg klar…

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