Beiträge von Sabine Anders

I'm not »enough«, not good enough or wise enough or strong enough. They reverence what I'm supposed to be, but me ... the me that is here, now, talking to you - they don't even see. If I do something that makes them notice me - like have a seizure, or fail - then they're embarrassed, and they try to…

The thought came into his mind - not drifting gently in but appearing suddenly, fully formed, like a cold hard round little pebble - that Jake hated him. The thought had never occurred to him before but suddenly, there it was. Though he couldn't imagine a reason. Surely he was the one who should have done the hating. Jake ist…

Vor allem konnte ich mich nie wieder ›zum ersten Mal‹ glücklich fühlen; je älter ich wurde, desto mehr wurde das Glück zu etwas, wonach ich strebte, weil ich es gekostet hatte und mehr davon wollte; die Überraschung war für immer verschwunden. In seinen »Erinnerungen an glückliche Tage« beschreibt der französische Schriftsteller Julien Green seine Kindheit in Paris. Entstanden ist das…

All great artists know that part of their task is to light up the distance between two human beings. Chanda, die von ihren Brüdern brutal ermordet wird, weil sie unverheiratet mit ihrem Liebhaber zusammenlebt, obwohl einer ihrer Brüder selbst ein außereheliches Verhältnis hat. Ihre Schwägerin, die ihr sechstes Kind abtreiben lässt, weil es wieder nur ein Mädchen ist und kein…

Ich nickte, nahm mein neues Bier und trank die halbe Flasche in einem Zug, ich brauchte gleich eine leere, da war ich mir ganz sicher. Die Handlung ist nicht sehr abwechslungsreich; Schlägereien, Besäufnisse, Gefängnisaufenthalte wechseln einander ab und wiederholen sich fast schon zwanghaft. Trotzdem zieht der lange Roman den Leser in seinen Bann und ist kein bisschen langweilig. Der Ich-Erzähler…

»Na ja, es ist der Kerngedanke fast aller indianischen Kulturen. Die Nootka reklamieren ihn für sich, aber ich schätze, anderswo sagen die Menschen dasselbe in anderen Worten: Alles ist eins. Was mit dem Fluss passiert, passiert mit den Menschen, den Tieren, dem Meer. Was einem geschieht, geschieht allen.« »Stimmt. Andere nennen es Ökologie.« Der Wissenschaftler Leon Anawak hat eigentlich mit…

In this house there's no fooling yourself that being different could be like it is in the movies. In the movies, no matter what kind of shit you're taking from people up on the screen, there's always the audience that knows the truth about you, is hoping for you, even admires you. There's no audience in this house. In this…

Then Arun does see a resemblance to something he knows: a resemblance to the contorted face of an enraged sister who, failing to express her outrage against neglect, against misunderstanding, against inattention to her unique and singular being and its hungers, merely spits and froths in ineffectual protest. How strange to encounter it here, Arun thinks, where so much is…

There is a crack in everything. That's how the light gets in ... (Leonard Cohen, »Anthem«) Die sechzehnjährige Louise aus Sydney soll ein Jahr als Austauschstudentin bei einer amerikanischen Gastfamilie in der Gegend von Chicago verbringen. Jedoch ist dies nicht eine Geschichte, die etwa an das fröhliche Treiben in L'Auberge Espanol erinnert. Louise kommt aus einer so genannten sozial schwächeren…

Ich will nicht glücklich sein, ich will malen. Paris um die Jahrhundertwende. Claude Lantier ist ein junger ehrgeiziger Künstler, der die Malerei durch den innovativen Einsatz von Licht in seinen Bildern revolutionieren will. Es gelingt ihm auch, denn andere Maler übernehmen seine Ansätze, nur ihm selbst bleibt die öffentliche Anerkennung verwehrt, besonders die Zulassung zur Ausstellung der offiziellen Pariser Kunstakademie.…

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