wortmax Martin Mosebach

Als Schopenhauer und Kraus sich über die Sprachverschluderung erregten, da hatten sie ein Publikum, das verstand, was sie sagten. Aber das war eine abgeschlossene historische Epoche. Jetzt verständigte man sich irgendwie. Normalerweise mag ich keine Bücher, die mir das Gefühl geben, dass der Autor seine Figuren nicht mag, sie unsympathisch findet oder – noch schlimmer – dass ihm einfach nicht…

Es war, als habe sich sein Entschluss im gleichen Augenblick, in dem er eingeschlafen war, als seine Leibwache neben ihm niedergelassen und sei wieder vor die Augen des Herrn getreten, als dieser erwacht war. Man hört öfter von Lesern, die Mosebachs Romane langweilig finden, aber wahrscheinlich lesen sie sie falsch. Man muss sich hier einfach von der Sprache, der Formulierungskunst,…

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